Das Projekt Green House befasst sich mit städtischem Raum aus einer Perspektive, die nicht vom Menschen, sondern von Pflanzen ausgeht. Aktuell ist im Zuge der Klimaanpassung oft von der Begrünung als stadtplanerischem Eingriff die Rede. Wir beschäftigen uns mit ungeplantem Grün. Wie sieht städtischer Lebensraum aus, den sich Pflanzen ganz von selbst aneignen? Was können wir von diesen Pflanzen lernen und was bekommen wir sogar geschenkt?
Zentrum der Arbeit ist ein leerstehendes, eingewachsenes Haus in Ulm. Aus menschlicher Sicht verwuchert, verwunschen, behaftet mit Assoziationen von Märchen und Abenteuern bis hin zur Dystopie, ist das Haus vor allem ein urbanes Habitat – von Pflanzen angeeigneter Lebensraum. Ziel des künstlerischen Projekts ist es, die Lebenswelt urbaner Pflanzen aus neuen Perspektiven erlebbar und erfahrbar zu machen. Mit einer niedrigschwelligen Installation und Aktion findet Kunst auf überraschende und neue Weise direkt im Alltag statt.
Künstler*innen:
Sean Roy Parker (Aktionskünstler und Lyriker, Ilkeston, Derbyshire),
Franziska Klose (ökologisch engagierte Künstlerin, Fotografin, Leipzig)
Vojtěch Liebl (Konzeptkünstler, Grafikdesigner, Prag)
Programm
23. & 24. Mai
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