Der wahre Sinn der Kunst liegt nicht darin, schöne Objekte zu schaffen. Es ist vielmehr eine Methode, um zu verstehen. Ein Weg, die Welt zu durchdringen und den eigenen Platz zu finden.
Paul Auster

Geschichte der Galerie

Die Griesbadgalerie befindet sich im historischen Stadtviertel „Auf dem Kreuz“ am Seelengraben. Als eines der ältesten erhaltenen Gebäude im Ulmer Westen wurde sie 30 Jahre lang von Rainer Bühring zum geschätzten Ausstellungsraum im historischen Siechenhaus Ulms geformt. Dieses sensibel restaurierte Gebäude aus dem 16. Jahrhundert besitzt eine ganz eigene Atmosphäre, von der Kunst und Kultur wesentlich profitieren.
Im Ergeschoss werden drei Räume für künstlerische Ausstellungen und für unseren „Kultursalon“ genutzt. Im Kellergewölbe ist Raum für Projektionen sowie für Kabinettausstellungen, die ab Sommer 2014 stattfinden und eigens für diesen Raum zugeschnittene Projekte über einen Zeitraum von einem Vierteljahr aufnehmen.

Aktivitäten bisher

Die Galerie zeigte bislang eine breite Palette von Bildender Kunst, programmatisch ging es um „junge Künstler“. 4 bis 6 Ausstellungen wurden jedes Jahr realisiert. So hat sich die Galerie im Laufe der letzten Jahrzehnte durch die Qualität ihrer Ausstellungen in Ulm, aber auch überregional einen Namen erworben.

Neuerungen ab 2013

Eine Umstrukturierung im Vorstandsbereich bzw. ein Stabswechsel ergab sich aufgrund des Ausscheidens sämtlicher bisheriger Amtsinhaber zum Frühjahr 2013.

Neben dem angestammten Feld „Bildende Kunst“ realisiert das neue Team interdisziplinäre Projekte, die Berührungspunkte aller Kunstgattungen aufzeigen. So werden Werke der Baukunst und der Bildenden Kunst ebenso präsentiert wie Werke der Literatur, des Designs und der zeitgenössischen Musik (Klangkunst).
Wichtig ist der Austausch mit nationalen und internationalen Kunstschaffenden und Produzentengalerien. Diese Zusammenarbeit wird auch den Austausch hiesiger Künstler_innen mit anderen überregionalen Kunstorten befördern.

Unter der neuen Leitung wird jede Ausstellung durch Sonderveranstaltungen und unsere Kultursalons begleitet. Dies sind beispielsweise Vorträge, Projektionen, Kammerkonzerte aller Musikgattungen und Lesungen. In Eigenregie wurden beispielsweise die „Literaturwoche“ und der „Designmarkt“ etabliert. Weitere Bausteine sind die „Kreuzgänge“ als zweimal jährlich stattfindender Stadtteilrungang mit offenen Ateliers, Ausstellungen und Künstlerbegegnungen im Stadtviertel „Auf dem Kreuz“.
Diese Veranstaltungen haben die tradierte Galerie mit ihrem abwechslungsreichen Programm zu einem charismatischen Ort in der regionalen Kulturszene werden lassen.

Unverändert wird aber auch die Präsentation von Künstler_innen, die ihren Schwerpunkt in der Region Ulm haben, eine wichtige Rolle in der Ausstellungskonzeption spielen. Wichtig sind uns dabei Arbeiten professionell arbeitender Künstler, die Bezug zu den Galerieräumen nehmen.

 
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